Zucht & Welpen

 

Meine Zucht

Wer jemals einen Hund oder Welpen hatte, der zu wenig Erfahrungen oder falsche Erfahrungen gemacht hat,
einen Hund der vor allem Angst hat und immer nervös oder aggressiv ist, der weiß wie wichtig es ist das sie in ihrer Jungend die richtige positive Prägung erfahren
🍀
Manche Dinge kann man einfach später nicht mehr nachholen…😞

Ich möchte gut sozialisierte, selbstbewusste und liebe Familien-Dackel!

Und somit versuche ich den Welpen so viel Gutes wie möglich mitzugeben 🍀 Sie sollen so viele verschiedene, positive Erlebnisse machen, wie es geht! Immer in kleinen Schritten und nur soviel wie sie positiv verarbeiten können. Ich dränge sie zu nichts, aber lasse sie in ihrem Tempo die Welt um sie herum erkunden 😍

Sie dürfen bei uns Kinder, Katzen, Kaninchen, Wellensittiche und natürlich auch Besucher kennenlernen.

Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die den großen Unterschied ausmachen:
Über verschiedene Untergründe laufen, wie glatte Böden oder Teppiche, Steinboden und Fliesen, Treppen, Wiese, Waldboden, Gitterabdeckungen über Schächten usw. Hat der Welpe nichts davon kennengelernt wird er bei seiner ersten Begegnung womöglich skeptisch oder ängstlich reagieren und nicht weiter gehen.
Hat der Welpe noch nie einen Mann mit Bart gesehen, wird ihm das möglicherweise unheimlich sein.
Hat er noch nie Kinder erlebt, die in ihrem Verhalten manchmal unberechenbarer als Erwachsene sind, wird er womöglich mit Unsicherheit auf Kinder reagieren.
Hat der Welpe schon einmal einen Staubsauger gehört und gesehen, eine Waschmaschine, Spülmaschine oder einen Mixer gehört?
Alles Dinge die für uns im Haushalt selbstverständlich sind, die aber leider nicht jeder Welpe kennt, da viele nicht im Haushalt aufwachsen können.
Dies sind nur einige Beispiele die eine gute Sozialisierung ausmachen. Je mehr der Welpe kennengelernt hat, umso einfacher wird die Gewöhnung im neue Zuhause und umso einfacher wird der Alltag mit dem Welpen.

Neben all diesen Erfahrungen werden die Welpen bei uns natürlich auch jeden Tag geherzt und gekuschelt ❤️❤️
Die Welt um sie herum soll ein spannendes Abenteuer sein! Und sie sollen genug Geborgenheit erfahren, das sie dieses Abenteuer mutig und selbstbewusst (wie ein kleiner Dackel) erleben 🍀
und irgendwann frohen Mutes in die Welt hinaus ziehen❤️

 

Susi und ihr Verehrer Moritz, der Papa unserer Dackel-Babys

 

Der A-Wurf stellt sich vor:

Anton – der 1. geborene

Geburtsgewicht: 225 g
Gewicht mit 9 Wochen: 2300 g

 

Arthur – der 2. geborene

Geburtsgewicht: 209 g
Gewicht mit 9 Wochen: 2000 g

 

Albus – der 3. geborene

Geburtsgewicht: 190 g
Gewicht mit 9 Wochen: 2370 g

 


Alice – die 4. geborene (bei uns heisst sie: Lumpi)

Geburtsgewicht: 226g
Gewicht mit 9 Wochen: 1960 g

 

Arielle – die 5. geborene

Geburtsgewicht: 228g
Gewicht mit 9 Wochen: 2370g

 

Die Aufzucht der Dackel in Abschnitten

Die Auswahl des Rüden

Die Auswahl des Rüden steht ganz zu Beginn: beide Hunde sollten in der Größe zusammen passen. Ist der Rüde zu groß könnte die Schwangerschaft für die Hündin gefährlich werden! Des Weiteren sollte man sich auch im Vorfeld Gedanken darüber machen wo man farblich hin will und den passenden Rüden aussuchen. Das die Rasse die selbe sein sollte wie bei der Hündin versteht sich wohl von selbst 😉 Auch wichtig für die Nachkommen sind die Charaktereigenschaften der Eltern. Schon im Vorfeld ist es gut sich zu überlegen welche Charaktereigenschaften sind mir wichtig und wie sollen die Welpen werden, denn vieles ist auch erblich bedingt.

Hat man sich nun einen passenden Rüden ausgesucht und die Hündin steht in der Hitze, ist es endlich soweit!

Der Deckvorgang

Der Deckvorgang ist nicht immer so einfach wie man es sich vorstellt. Susi und Moritz z. B. haben mehrere Anläufe gebraucht bis sie ihre ersten wunderschönen Welpen bekommen haben.
Im Vorfeld sollten die Hunde sich am besten schon kennen und mögen, denn auch Sympathie ist wichtig für eine gute „Beziehung“. Vorzugsweise kommt die Hündin zum Rüden, nicht umgekehrt. Würde der Rüde zur Hündin nach Hause kommen, könnte es sein das sie ihr Revier verteidigt und ein romantisches Date dadurch nicht zustande kommt.

Als nächstes ist es wichtig den richtigen Tag zu erwischen, damit die Hündin auch soweit ist. Sonst wird sie den Rüden nicht annehmen. Vor und während des Deckvorganges spielt sich zwischen den Hunden ein umfangreiches Liebesspiel ab, bei dem der Rüde auf die kleinsten Signale der Hündin achtet, welche wir Menschen oftmals gar nicht wahrnehmen. Ist die Hündin nicht bereit oder nicht gewillt wird der Rüde den Deckakt nicht vollziehen. Und auch wenn beide dazu bereit sind brauchen sie eventuell etwas Unterstützung, besonders wenn die Hündin und / oder der Rüde unerfahren sind. Besonders unerfahrene Hündinnen erschrecken sich schnell wenn es soweit ist und dann sollte der Halter dabei sein, die Hündin beruhigen und ggf. festhalten damit sie nicht mitten im Deckakt wegrennt, denn das könnte für den Rüden ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen.

Der Deckakt dauert in der Regel 15-30 Minuten. Wobei das eigentliche Aufreiten relativ schnell geht, danach hängen die Hunde noch mehrer Minuten, manchmal auch länger zusammen, bis der Penis des Hundes wieder abgeschwollen ist.
Während der Zeit des Hängens dreht sich der Hund meist um, so das beide mit dem Hinterteil zueinander stehen.
Die Wahrscheinlichkeit das der Deckakt erfolgreich war ist deutlich höher wenn das Hängen zustande gekommen ist.

Hängen bei Hunden

Trächtigkeit & Geburt

Nach ca. 30 Tagen lässt sich per Ultraschall feststellen ob die Hündin aufgenommen hat.

Die Trächtigkeit der Hündin dauert im Normalfall zwischen 57 und 68 Tagen, die meisten Würfe fallen am 61. oder 62. Tag. Während dieser Zeit sollte die Hündin ruhig regelmässigen Auslauf und Spaziergänge haben, aber natürlich keine Übermässige Anstrengung oder Gewaltmärsche.
Ab ca. Mitte der Trächtigkeit sollte sie energiereiches und hochwertiges Futter bekommen, denn immerhin entwickelt sich neues Leben in ihrem Körper und das will versorgt werden.
Auch darf man dem Futter der Hündin jetzt schon Calcium zumischen für einen guten Knochenbau der Babys.

Die Dokumentation der Geburt habe ich in einem Video festgehalten:

 

 

Die Wurfbox & das Welpengehege

Die Wurfbox haben wir mit MDF-Platten aus dem Baumarkt selbst gebaut.  Sie hat eine Länge von 99cm, eine Tiefe von 57cm und eine Höhe von 30cm. Der Boden ist mit selbstklebenden Vinylplatten ausgelegt, die man auch im Baumarkt bekommen. Diese schützen das Holz vor Feuchtigkeit. Die Tür haben wir mit einer Fräse gefräst und mit einem Riegel versehen, so das wir sie wahlweise öffnen oder schließen können. Susi kann in jedem Fall oben drüber springen. Über der Box haben wir eine Decke gespannt, da Susi eine Höhle für die Geburt bevorzugte.
Ausgelegt habe ich die Box mit Pipiunterlagen, darüber eine Schicht Stroh, zur Isolierung, dann ein großes Handtuch, eine Babydecke und darüber ein weiteres Handtuch.

Dackel Welpen Wurf

Susi mit ihren Babys: Anton (blau), Arthur (orange), Albus (schwarz), Alice (lila) & Arielle (rosa)

Um die Babys besser unterscheiden zu können, habe sie Welpenhalsbändern in unterschiedlichen Farben bekommen.

Nach der zweiten Woche können die Babys ihre Temperatur zum größten Teil schon selbst regeln und ich habe die untere Strohschicht entfernt. Dafür haben sie dann weiche Kuscheldecken darüber bekommen.Die Kanten sind mit einem Babynest abgepolstert. Alle Textilien habe ich natürlich ordentlich durchgewaschen bevor sie zu den Welpen durften.

Welpen mit 3,5 Wochen

Am Anfang werden die Babys ausschließlich gesäugt und die Mama hält die Wurfbox sauber. Während und nach dem Säugen leckt sie Mama ihr Babys und stimuliert damit die Verdauung. Ganz kleine Welpen haben noch keine selbstständige Verdauung. Alle Hinterlassenschaften werden zu diesem Zeitpunkt noch von der Mutter akribisch beseitigt.

Welpen mit fast 6 Wochen

Damit die Welpen einen sicheren Auslauf haben bekommen sie ein Welpengehege im Zimmer aufgebaut. So ein Welpenauslauf ist sehr flexibel und kann in verschieden Arten und Weisen aufgebaut werden.

Den Fußboden haben wir mit einem einfachen PVC-Belag aus dem Baumarkt ausgelegt um das Parkett darunter zu schützen.

Je älter die Welpen werden, umso mehr Auslauf kann man ihnen zur Verfügung stellen. Wichtig dabei ist natürlich alle Bereiche abzusperren, die gefährlich werden könnten oder in denen sie Unsinn anstellen könnten!

 

Ca. ab dem 20. Tag (bei großen Würfen auch schon ab dem 17. Tag) kann man mit dem Zufüttern beginnen…


Ernährung der Welpen

Die Welpen werden bis zur dritten Woche gesäugt, danach bekommen sie die erste feste Nahrung.

Bestehend aus:

Köbers Welpenfutter

Das Welpenfutter wird mit warmem Wasser angerührt, so das es eine schöne flüssig-breiige Konsistenz bekommt.

Eierschalenpulver, natürliches Calcium für einen gesunden Knochenbau

 

zwei Messerspitzen Eierschalenpulver auf jede abendliche Welpenportion

 

Köbers Rinderlefzen pur

Zum guten Schluss kommen noch zwei Esslöffel Rinderlefzen pur in den Brei, für den besonders leckeren Geschmack. Die Rinderlefzen sind eine besondere Delikatesse und sehr gut verdaulich.

Die ersten fünf Tage bekommen die Welpen nur abends eine Portion Welpenfutter, zusätzlich zur Muttermilch. Die Verdauung muss sich erst langsam auf feste Nahrung einstellen. Ab ca. dem 25. Tag bekommen sie Morgens und Abends eine Portion Welpenfutter, bis ca. zum 5. Monat. Danach bekommen sie das gleiche Futter wie die Mama.

Köbers Online Shop

Erlaubt mir eine kurze, persönliche Anmerkung zu dem Köbers Futter, welches leider recht unbekannt ist:
das Futter wird regional in der Nachbarstadt (Bochum) produziert, aus regionalem Fleisch vom Schlachter nebenan.
Das Futter ist qualitativ sehr hochwertig und auch für Hunde mit problematischer Verdauung, Haut- und Fellproblemen, etc. geeignet. Und da es direkt vom Hersteller vertrieben wird, schont es auch den Geldbeutel. Überzeugt Euch gerne selbst von der Qualität!

Mit gut 3,5 Wochen klappt das selbstständige Fressen schon ganz gut:

Den Futternapf für Welpen kann man für kleines Geld bei Amazon bestellen. Er verhindert das die Babys im Futter „baden“ 😀

mit knapp sechs Wochen sind die Kleinen schon fast Profis

Wenn sie das „unfallfreie“ Fressen gelernt haben, kann man auch zu normalen kleinen Futternäpfen wechseln.

Mit knapp 6 Wochen futtern die Kleinen auch schon ein wenig von Mamas Hundefutter mit. Idealerweise sollte die Hündin bereits ab der Schwangerschaft (besser schon vorher) mit hochwertigem Futter gefüttert werden, das dann auch die Welpen bedenkenlos mitfressen können. Für unsere erwachsenen Hunde kaufe ich Köbers z. B. mit Huhn, Ente, Lamm oder Reis & Lamm (immer Getreidefrei!), machmal auch andere Sorten – z. B. Exquisit 

Während der gesamten Aufzucht sollte das Gewicht der Welpen regelmässig kontrolliert werden. Sie sollten kontinuierlich zunehmen. Anfangs empfiehlt sich eine tägliche Kontrolle des Gewichtes mit einer Küchenwaage. Ab der 5. / 6. Woche reicht eine wöchentliche Gewichtskontrolle, z. B. mit einer Babywaage.

auch im Alter von 6 Wochen ist das Kuscheln mit der Mama noch ganz wichtig und die Kleinen werden noch regelmäßig gesäugt

säugende Hündin

Mit 10 Wochen säugt die Mutter ihre Welpen nur noch einmal am Tag für wenige Minuten.
Manche Hündinnen stillen aber auch schon deutlich früher ab.

Wenn die Welpen beginnen selbstständig zu fressen, macht die Mutter sie immer weniger sauber. Allerdings halten die Kleinen ihre Wurfbox nun selbstständig sauber und verlassen für ihr Geschäftchen die Box.

Hundetoilette

Nun kann man beginnen sie an einen bestimmten Platz dafür zu gewöhnen. Das erleichtert nicht nur die Pflege des Welpengeheges, sondern erleichtert auch die spätere Sauberkeitserziehung.

Ich habe für die kleinen Dackel eine Hundetoilette angeschafft, die sehr schnell angenommen haben. Nach 2-3 Tagen hatten sie den Dreh raus und mit 5 Wochen hat das schon sehr zuverlässig geklappt! Natürlich darf man nicht vergessen das Welpen in diesem Alter praktisch noch „Kleinkinder“ sind, wo immer mal etwas daneben gehen kann. Aber im Großen und Ganzen bekommen sie das super hin!

Die Hundetoilette hat einen abwaschbaren Kunstrasen und untendrunter eine Auffangwanne für Urin.

Die Hundetoilette gibt es bei Amazon zu bestellen, am besten direkt inkl. Ersatzrasen! So kann nach dem Waschen immer einer richtig trocknen bevor man ihn wieder verwendet.

Die kleinen Häufchen nehme ich einfach mit einem Baby-Feuchttuch runter und wasche die Toilette einmal täglich in der Badewanne mit heissem (mindestens 60 Grad tötet Bakterien ab) Wasser aus und wasche die Matte mit Neutralseife und einer Wurzelbürste gründlich aus, bevor ich sie zum trocknen aufhänge.

Auf diese Art und Weise bleibt der Fußboden im Welpengehege schön sauber.

Kleine „Unfälle“ passieren schon mal… wie soll man auch wissen das der Popo nicht da endet wo die Nase anfängt?? 🙂
Es schadet also nicht noch einen Pipiunterlage unter die Toilette zu legen.

Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Welpen etwas älter sind, und ihre Körperfunktionen schon etwas besser kontrollieren können, kann die Hundetoilette Stück für Stück weiter Richtung Tür wandern. Dann vor die Tür und irgendwann kann man sie ganz weg lassen. So gewöhnt der Welpe sich recht schnell daran stubenrein zu werden.

 

Der erste Ausflug in den Garten

Mit gut 5 Wochen durften die Welpen das erste mal in den Garten. Das Wetter war mild (um die 15 Grad und trocken). Es sollte keinesfalls zu kalt sein, damit die Babys keine Lungenentzündung bekommen. Und die ersten Ausflüge sollten nicht länger als ein paar Minuten dauern.

 

Bei den weiteren kurzen Ausflügen durften unsere Dickerchen dann auch die Kaninchen im Garten kennenlernen 😉

Je nachdem wie man wohnt und wie weit der Garten vom Welpenzimmer entfernt ist, muss man die Kleinen in den Garten transportieren. Gar nicht so einfach bei mehreren Welpen und nur zwei Händen… Ich habe mir dafür eine Hundetrage angeschafft, die mir ermöglicht alle Welpen auf einmal und mit freien Händen in den Garten zu bringen.

Arthur – 5 Wochen alt und das erste mal Draußen

Noch mehr Spaß im Garten:


Mit 8-9 Wochen dürfen auch gerne Ausflüge in die Natur gemacht werden:

Sozialisierung der Welpen

Wichtig für die Welpen ist aber nicht nur die saubere Wurfbox, das Welpengehege oder das gute Futter…
Wichtig ist vor allen Dingen auch die Sozialisierung in der wichtigen Prägephase (hauptsächlich bis zur 12.-14. Woche)!

Unter Sozialisierung verstehen wir die Entwicklung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit der Umwelt.
Wie entwickelt sich also die Persönlichkeit unseres Hundes?

Der Welpe formt seine Persönlichkeit aufgrund der Erfahrungen die er in seiner Jugend macht. Dazu gehört natürlich das Verhalten der Mutter, welches er nachahmt und die Erfahrungen die er in der ersten Zeit mit Menschen & Tieren macht, oder auch nicht macht.

Das erste was der Welpe beobachtet ist der Verhalten seiner Mutter.
Ist das Muttertier Menschen gegenüber skeptisch und verschlossen, wird man dieses Verhalten später auch bei dem Welpen beobachten können. Ist die Mutter aggressiv Menschen gegenüber, wird der Welpe auch dieses Verhalten später nachahmen. Es ist also wichtig eine Hündin in der Zucht zu haben, die aufgeschlossen und freundlich Menschen gegenüber ist, denn dann werden auch die Welpen ein offenes und freundliches Wesen bekommen.

Die nächsten Erfahrungen die der Welpe macht, bzw. machen sollte, ist der Kontakt zum Menschen. Die Kleinen sollten von Anfang an viel Kontakt zu ihren Menschen haben. Eine Hündin, die ein vertrauensvollen Verhältnis zum Züchter hat, wird diesen auch von Anfang an an die Welpen heranlassen. Je älter die Kleinen werden umso mehr dürfen und sollten sie natürlich auch andere Menschen kennenlernen. Wenn wir das Verhalten unserer Hündin beobachten wird es einfach den Zeitpunkt abzupassen, wann sie bereit ist Freunde und Besucher die Welpen kennenlernen zu lassen.
Jedes Zusammentreffen sollte natürlich positiv sein und dem Welpen ein gutes Gefühl vermitteln. Denn diese Erfahrungen, auch wenn er sie noch unbewusst macht, wird er immer in seinem emotionalen Gedächtnis speichern.

Wenn die Kleinen langsam flügge werden, ihre Wurfbox immer häufiger verlassen und neugierig ihre Umwelt erkunden, sollten sie ruhig viele Erfahrungen machen. Immer langsam Schritt für Schritt, damit sie nicht überfordert werden. Normalerweise regelt die Mutterhündin dies auch sehr gut. Sie passt auf welche anderen Haustiere z. B. ins Welpenzimmer dürfen oder mit wem die Welpen spielen dürfen, wenn sie unterwegs sind.

Für mich gehört z. B. dazu das die Kleinen unsere Collie-Hündin Tinkerbell kennenlernen:

 

Mit unserem jungen Kater Churchill spielen:

 

Kinder kennenlernen:

 

Tägliche Kuschelstunden genießen:

 

Unsere Kaninchen im Garten kennenlernen:

 

Und auch respektieren lernen:

 

Fremde Hunde kennenlernen, wie hier z. B. ihren Vater Moritz (der nicht bei uns lebt):

Dackel Vater und Tochter

 

Besucher kennenlernen:

 

Spaziergänge in der Natur kennenlernen:

 

An der Leine laufen üben:

 

Die Transportbox für Tierarztbesuche und Autofahren kennenlernen:

 

Kurze Strecken Autofahren:

 

Tägliche Ausflüge in den Garten:

 

Ganz Mutige versuchen sich vielleicht auch mal an Sportgeräten:

 

Ihre ersten Erziehungsübungen machen (z. B. „Sitz“ wenn es Futter gibt):

 

Außerdem  lernen sie, durch das Aufwachsen im Haushalt, auch alle Alltagsgeräusche in der Wohnung kennen, z. B. Staubsauger, Spülmaschine, Türklingel, etc.

Natürlich werden die Welpen auch regelmässig gebürstet, mal ins Schnäutzchen geschaut, Öhrchen gereinigt, und gründlich angeschaut. Das erleichtert später die regelmässige Pflege und auch die Tierarztbesuche.
Es ist gut wenn der Hund es gewohnt ist angefasst, gebürstet und untersucht zu werden.

Ich versuche den Welpen so viel Gutes wie möglich mitzugeben! Sie sollen viele verschiedene Erlebnisse machen, die sie positiv verknüpfen und somit ihre Sozialisierung unterstützen.

Sie werden jeden Tag geherzt und gekuschelt! Die Welt um sie herum soll ein spannendes Abenteuer sein! Und sie sollen genug Geborgenheit erfahren, das sie dieses Abenteuer mutig und selbstbewusst (wie ein kleiner Dackel) erleben!

 

Erziehung der Welpen

Die Welpen lernen natürlich von Anfang an und die Erziehung wird in der ersten Zeit von der Mutter übernommen. Wir können aber ab der 6. / 7. Woche schon anfangen bei der Erziehung mitzuwirken und den Kleinen auch Kleinigkeiten wie „Sitz“ oder „Platz“ beginnen beizubringen.

Natürlich ist es nicht ganz einfach einer Gruppe von mehreren Welpen Kommandos beizubringen, denn still halten gehört nicht gerade zu ihren Stärken. Aber mit ein wenig Ruhe und Geduld klappt es sehr schnell, denn die Welpen lernen in dieser Zeit ausgesprochen gut.

Die Fütterungszeit eignet sich auch gut für eine kleine Sitz-Übung:
Bevor die Welpen ihr Futter bekommen, lässt man sie vorher einmal Sitz machen. Das Kommando muss natürlich vorher, wie im oben gezeigten Video geübt werden.
Wenn sie beim Füttern direkt lernen Sitz zu machen werden sie nachher auch nicht direkt ihre neuen Frauchen und Herrchen ansprechen wenn es Futter gibt 😉

Wichtig ist natürlich das die neuen Besitzer die Erziehung direkt weiterführen, damit die Kleinen nicht alles wieder vergessen…

Durch wenigen Minuten Üben am Tag hören unsere Dackel mit 10 Wochen auf ihren Namen, kommen auf Zuruf zur Gartentür und machen recht zuverlässig Sitz, (auch ohne Leckerlie). Natürlich lernt jeder Welpe in seinem eigenen Tempo und es macht keinen Sinn etwas erzwingen zu wollen. Ruhe, Geduld und schmackhafte Lerckerlies sind der Trick 😉

 

Unsere kleine Dackel-Familie:

Mama Susi & Papa Moritz mit ihren Welpen

 

Welpenpaket

Arthur – fast 6 Wochen alt

Mit fast 6 Wochen haben die Welpen ihre ersten „richtigen“ Halsbänder bekommen, natürlich in unterschiedlichen Farben.

Für den Auszug habe ich Ihnen ein umfangreiches Welpenpaket zusammengestellt mit:
– einem stabilen und sicheren Halsband und einer passenden Leine
– ein Starter-Paket Futter von Köbers mit verschiedenen Sorten
– die besten Hundeleckerlies der Welt für die ersten Trainingsstunden: „Suchwunder“ von Köbers
– zwei Edelstahl Futternäpfe, für Wasser und Futter
– für jeden ein individuelles Spielzeug
– eine weiche Kuscheldecke
– eine Rolle Kotbeutel, für die Ausflüge
– eine Hundebürste, mit zwei verschiedenen Seiten
Kauschuhe für den Zeitvertreib
– eine Fotocollage von Geburt bis zum Jugendalter
– und einen Kaninchen-Clan Kalender

Die Kuscheldecke dürfen sie ein paar Tage vor ihrem Auszug schon benutzen, um sie dann mit ihrem gewohnten Geruch mit ins neue Zuhause zu nehmen. Das erleichtert ihnen hoffentlich die Trennung von ihren Geschwistern ein wenig.
Der Auszug sollte idealerweise zwischen der 10. und 12. Lebenswoche sein.

Das Zubehör für die Welpenpakete

Natürlich bekommen sie auch ihren Impfausweis mit der Chip-ID und ihre Ahnentafel mit ins neue Zuhause.

Als kleines Geschenk habe ich für jeden Welpen einen kleinen Anhänger mit ihrem Namen (oder zukünftigen Namen) und der Telefonnummer der neuen Halter vorbereitet.

So starten meine Kleinen gut gerüstet in die große weite Welt 🙂

 

Zum Thema Eingewöhnung im neuen Zuhause und Erziehung geht es hier:
Erziehung des Dackels